Schaffell-Arten

Ein langer Werdegang gehrt diesen begehrten Nutztieren voraus. Seit runde 10.000 Jahren werden Hausschafe zur Lammfleisch- Schafsmilch- und Fellgewinnung gehalten, damit sind sie wahrscheinlich die ältesten Nutztiere.

Einer groß angelegten wissenschaftlichen Studie aus dem Jahre 2014 an 3000 neugeborenen Kindern, die auf einem Tierfell geschlafen haben, wurde festgestellt, zu 80 Prozent weniger Asthma Erkrankungen, im Kindes Alter von zehn Jahren waren diese Unterschiede immer noch messbar bei etwa 41 Prozent.

Schaffell Arten unterscheidet man in zwei große Gruppen

Haarschafe haben ein kurzes Wollkleid mit grobem Grannenhaar. Sie wechseln ihr Haar im Frühjahr und im Herbst.Die Wollschafe haben einen größeren Anteil an Flaumhaaren, es findet kein jahreszeitlicher Haarwechsel statt.

Das Jakobschaf stammt ursprünglich Großbritannien, wo es neben der großflächigen Landschaftspflege gleichzeitig auch zur Wollgewinnung eingesetzt wird. Das Jakobschaf ist ein mittel-großes, mischwolliges, langschwänziges und sehr robustes Schaf, welches symmetrisch angeordnet zwei, vier oder sechs Hörner trägt. Charakteristischen Farbgebungen in braunweiß bis schwarzweiß.

Das Scottish Blackface Wollschaf ist ein mittel bis großes Schaf mit Ramsnasigem Kopf und zählt zu den Hochlandschafrassen, der genaue Ursprung ist unbekannt. Beide Geschlechter tragen Hörner, bei den Böcken entwickelt sich das Gehörn mit zunehmendem Alter schneckenförmig.

Wie der Name schon vermuten lässt, stammt diese Schaffell Rasse ursprünglich aus der Nähe der Stadt Romanova (nordöstlich von Moskau), wo sie gegen Ende des 17. Jahrhunderts aus bodenständigen Rassen gezüchtet werden.